Training der Rückhand Banane – wie?

Jochen LeissEntwicklung, Früh Anfangen, TrainingLeave a Comment

Horst Heckwolf, ehemaliger Bundesligaspieler, Hessischer Landestrainer und Bundestrainer Jugend und hat sich intensiv mit der Entwicklung von Hilfsgeräten im Anfängerbereich beschäftigt und verschiedene Produkte selbstständig entwickelt.

Der Flippomat ist eines von diesen und verdient eine Präsentation.

„Gerade im Anfängerbereich ist es wichtig, die richtigen Techniken von Anfang an zu lernen. Hat man sich Schlagtechniken angewöhnt, die die Entwicklung bremsen, müssen sie später korrigiert werden. Umlernen ist mühsamer als Neulernen“ sagt Horst.

In Asien wird häufig das sogenannte Schattentraining als Einführung und Training der Beinarbeit, ohne mit einem Ball in Berührung zu sein, angewendet.  

Der Flippomat. Foto: privat

Das Training mit dem Flippomat ist ebenfalls eine Vorübung, weil Techniken mit einem Ball trainiert werden, der nicht in Bewegung ist.

„Hier kann man verschiedene Schlagtechniken schnell(er) erlernen, weil man sie ausführen kann, ohne unter Zeitdruck zu stehen und braucht auch nicht auf die Rotation des ankommenden Balles zu achten. Man kann erst mal im eigenen Tempo üben“ erklärt Horst.

Es erleichtert das Erlernen von Rückschlagtechniken wie der Rückhand-Banane, des Vorhand-Flip oder Scheibenwischerflip (siehe Videos) etc. Auch die Technik des Topspins kann trainiert werden. Es ist der Kreativität der Spieler und Trainer überlassen, was man noch alles am ruhenden Ball trainieren kann, bevor man zum „normalen“ Training zurückkehrt. 

Und der Trainer kann, ohne sich auf das Spielen oder Einspielen von Bällen konzentrieren zu müssen, Feinheiten erkennen und sofort Rückmeldungen geben. Der Spieler bekommt stressfrei ein Gefühl für die Bewegungsausführung.

Auch Timo Boll und Bundestrainer Jörg Rosskopf haben den „Flippo“ vor kurzem ausprobiert und fanden ihn ausgezeichnet.

Einige kurze Videoclips demonstrieren verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Flippomats.

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