Erfolge in Kroatien und Serbien

Jens FellkeAktuellesLeave a Comment

Von den Croatia Junior and Cadet Open in Varazdin, Kategorie „Golden“ des ITTF Junior Circuit, reisten die beiden Team compass Spielerinnen Annett Kaufmann und Jele Stortz mit einer Bronzemedaille im Gepäck nach Hause. 

Zu dieser sehr stark besetzten Internationalen Meisterschaft hatten die Chinesen einige ihrer allerbesten Schüler und Jugendlichen geschickt. Einige Japaner und viele der besten europäischen Spieler waren auch am Start. 

Bronze in der Mannschaft – Annett und Jele. Foto: M. Schubien

Die deutsche Truppe hatte einen schweren Stand in diesem erstklassigen Feld und lediglich die Schülerinnen Mannschaft mit Annett Kaufmann und Jele Stortz konnte bei der Preisverteilung eine Medaille in Empfang nehmen. Sie erreichten mit einem 3:2 über Russland das Halbfinale, in dem sich allerdings Brasilien als zu stark erwies und sich mit 3:0 durchsetzte. 

Chinas Spieler/innen zeigten sich vollständig überlegen bei dieser Meisterschaft, waren sie doch unter sich in allen vier Einzelfinalen. Die Schülerinnen Kuai Man und Chen Yuanyu standen sich sowohl im Schülerinnen- als auch Mädchen Endspiel gegenüber! 

Im Einzel qualifizierten Annett und Jele sich für die Hauptrunde. Hier war jedoch Europas Nr. 2, Arapovic, Endstation für Annett im Achtelfinale, während Jele gegen die Polin Brzyska ausschied.  

Der dritte compass Spieler der an den Croatia Open teilnahm, war David Björkryd. Er ging von seiner Gruppe weiter und qualifizierte sich damit ebenfalls für die Hauptrunde, wo er in der ersten Runde jedoch dem Rumänen Szilagyi unterlag.

Serbia Open – Gold, Silber und Bronze für Jele

Die Team compass Spielerin Jele Stortz gewann ihren ersten internationalen Titel im Schülerinnen Doppel zusammen mit Mia Griesel (TSV Lunestedt) bei den Serbia Open in Zrenjanin. Silber in der Mannschaft und Bronze im Einzel waren ihre weitere Ausbeute.

Serbia Open Sieger im Doppel, Mia (links) und Jele. Foto: ITTF

Eine sehr kleine Truppe bestehend aus Jele Stortz und Mia Griesel und ihren Trainern Martina Schubien und Nebojsa Stevanov vertraten den DTTB in Serbien. Auf dem Weg zur Goldmedaille gaben Jele und Mia nur einen einzigen Satz gegen Bilkovicova/Wiltschkova aus Slowakien im Halbfinale ab. Im Finale gegen die Russinnen Bordiugouskaia/Iusupova waren die beiden ersten Sätze mit jeweils 14-12 hart umkämpft, danach war der Widerstand gebrochen (11-5). 

Wie im Doppel, so verbuchte Jele mit dem Gewinn der Bronzemedaille auch im Einzel ihren bisher größten Erfolg. Nachdem sie die beiden russischen Mädchen Maria Bordiugovskaia sowie Karina Iusopova (nach 0-2 Rückstand) ausgeschaltet hatte, war sie der dritten Russin in Folge, der Abwehrspielerin Dmitrienko, im Halbfinale knapp unterlegen. 

Bronze im Einzel: Jele Stortz. Foto: ITTF

Mia Griesel musste sich hingegen nach gewonnener Gruppe und einem vorausgegangenen Erfolg über Anastasiia Melnik (Russland) im Achtelfinale Giulia Takahasi, der jüngeren Schwester der brasilianischen Weltklassespielerin Bruna Takahashi, geschlagen geben.

Auch im Mannschaftswettbewerb war die Goldmedaille in greifbarer Nähe. Nach einem knappen Erfolg über Kasachstan im Halbfinale standen Jele und Mia im Finale Brasilien, derselben Mannschaft gegen die Jele und Annett in Kroatien im Halbfinale verloren hatten, gegenüber. Hier gab es am Ende ein knappes 1-3. Mia Griesel gelang hier eine positive Überraschung, als sie mit ihrem Sieg gegen Takahashi, der sie später in der Einzelkonkurrenz unterlag, zum 1:1-Zwischenstand ausgleichen konnte. Dabei hatten die Weichen auch schon bei den 2:3-Niederlagen von Jele Stortz gegen Laura Watanabe im Auftakteinzel sowie im Doppel gegen Takahashi/Watanabe auf Sieg gestanden, aber… nein. 

Silber in der Mannschaft. Foto: M. Schubien

Auch wenn die Serbia Open deutlich schwächer besetzt waren als die kroatischen Meisterschaften, konnte Coach Martina Schubien am Ende zufrieden feststellen, dass die Mädels von der „Balkanreise“ wertvolle internationale Erfahrung und auch Selbstvertrauen mit nach Hause nehmen würden.

Ein zufriedenes Team, v.l.: Matze Schubien, Jele, Mia und Nebojsa Stevanov. Foto M. Schubien

Auch David Björkryd war direkt von Kroatien nach Serbien gefahren. Im Mannschaftwettbewerb erreichte er zusammen mit einem Australier das Viertelfinale, im Doppel kam er mit seinem niederländischen Doppelpartner unter die letzten 16. Im Einzel schied er zu seiner großen Enttäuschung haarscharf in der Gruppe aus. Am nächsten Tag hatte er den Frust überwunden und gewann als Trost das Consolation Turnier.

David Björkryd. Foto: M. Steinbrenner

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